Symbolbild
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Messertechniken


Flach-Messern
Schnitt-Technik: halbierter Stamm, von der Außenseite her gemessert
Furnierbild: Beim Flach-Messern zeigen die an der Stammaußenseite anfallenden Furnierblätter eine lebhafte Fladerzeichnung, denn die Vegetationszonen (Jahresringe) werden hier in sehr flachem Winkel angeschnitten. Je näher der Schnitt an den Stammkern heranrückt, desto mehr werden die Jahresringe im rechten Winkel angeschnitten, die Furniere zeigen eine zunehmend streifige Struktur.




Faux-Quartier-Messern
Schnitt-Technik: geviertelter Stamm, Jahresringe im flachen Winkel angeschnitten
Furnierbild: Bei dieser Messertechnik entstehen Furniere mit einer halbblumigen Maserung, denn die Jahresringe werden nur an einer Seite im flacheren Winkel angeschnitten. Zum Kern hin liefert diese Technik gestreifte Texturen. Nachteil: Streifige Furniere von Holzarten mit großen Holzstrahlen (Eiche) haben hohe Spiegel! Durch symmetrisches Zusammenfügen mehrerer halbblumiger Furniere sind auch blumige Muster in großen Formaten möglich.




Echt-Quartier-Messern
Schnitt-Technik: geviertelter Block (zum Quartier zugerichtet), im rechten Winkel zu den Jahresringen gemessert. Dadurch wird ein streifig gezeichnetes Furnier erzielt (Riftfurniere).




Flach-Quartier-Messern
Schnitt-Technik: Anders als beim Riftmessern wird hier das Viertel oder Drittel des Stamms von der Aussenseite her gemessert. Die Jahrringe werden im flachen Winkel angeschnitten.
Furnierbild: Aussehen ähnlich wie beim Flachmessern, blumige Kathedralstruktur.






Quellen:
Animationen: Danzer Group, Baar
Texte: Initiative Furnier + Natur e. V., D-Bad Honnef
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