Welche Materialien sind gefragt, welche Oberflächen gewinnen an Bedeutung und wohin entwickelt sich der Innenausbau?
Die SchreinerZeitung hat für den Beitrag «Diese Materialien punkten» vier Schweizer Holzwerkstoffhändler zu aktuellen Markttrends befragt. Für die Roser AG ordnet Patrick Altherr, Leiter Geschäftsbereich Holzwerkstoffe, die Entwicklungen ein.
Als langjähriger Partner von Schreinern, Innenausbauern und Planern erleben wir täglich, wie sich Anforderungen verändern. Dabei zeigt sich: Nicht mehr ein einzelner Trend bestimmt den Markt. Gefragt sind zunehmend individuelle Lösungen, die Gestaltung, Funktion und Materialwirkung miteinander verbinden.
Patrick Altherr bringt es im Beitrag auf den Punkt:
«Den einen grossen Trendwerkstoff gibt es aus meiner Sicht nicht mehr.»
Gerade bei Oberflächen beobachtet Roser eine klare Verschiebung. Nach Jahren möglichst homogener und perfekter Optiken gewinnen natürliche Wirkung, Haptik und Struktur wieder an Bedeutung.
«Der Trend geht weg von der perfekten Oberfläche hin zu mehr Materialität und Charakter.»
Diese Entwicklung stärkt insbesondere Materialien, bei denen die natürliche Beschaffenheit bewusst sichtbar und spürbar bleibt. Gleichzeitig werden technische Anforderungen wichtiger. Akustiklösungen entwickeln sich beispielsweise zunehmend über die reine Schallabsorption hinaus und werden mit Raumgliederung, Sichtschutz und Gestaltung kombiniert.
Auch klassische Werkstoffe erleben neue Aufmerksamkeit. Bei Sperrholz stellt Patrick Altherr eine zunehmende Nachfrage fest:
«Sperrholz kommt aus meiner Sicht wieder zurück und wird wieder vermehrt eingesetzt.»
Für die Roser AG bestätigen diese Entwicklungen, wie wichtig die Nähe zum Markt bleibt. Die Wünsche der Schreiner verändern sich laufend – ebenso wie Materialien, Anwendungen und technische Anforderungen. Unsere Aufgabe sehen wir deshalb nicht nur im Handel, sondern ebenso in der Beratung und in der Auswahl von Lösungen, die sich im Arbeitsalltag bewähren.
Den vollständigen Beitrag «Diese Materialien punkten» finden Sie in der SchreinerZeitung, Ausgabe Nr. 40 vom 1. Oktober 2026.
